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Der Verein Labor Männlichkeit organisiert und führt MANU (Weiterbildung und Projektwerkstatt für Fachmänner) durch und fördert geschlechtssensible Arbeit mit Jungen in verschiedenen offenen Settings in der Schweiz. Er ist Nachfolgeorganisation der IG Bubenarbeit Schweiz, welche während 25 Jahren die Fachtagung Bubenarbeit durchgeführt hat.

 
 

Labor Männlichkeit

Der Verein Labor Männlichkeit bringt Männer zusammen, die Zeit und Ideen teilen, austauschen und weiterentwickeln wollen.

Unter dem Namen Labor Männlichkeit besteht seit 2017 ein Verein der von vier Männern aus der Sozialen Arbeit gegründet wurde. Geprägt durch die Begründer der geschlechtsspezifischen Arbeit mit Jungen in der Schweiz (IG Bubenarbeit), und deren langjährig organisierte Fachtagung Bubenarbeit, soll nach Aufgabe der Fachtagung ein neues Format entstehen.

Weltoffen, politisch und konfessionell unabhängig will der Verein mit künftigen Veranstaltungen und deren Inhalten einen Beitrag an eine geschlechtssensible, vielfältige, lustvolle und professionelle Unterstützung für Fachmänner leisten, welche mit Jungen Arbeiten. Dabei betrachtet der Verein die Fachmänner als wichtige Schlüsselpersonen. Diese in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung zu stärken ist das oberste Ziel.

Der Verein fördert die Diversität, engagiert sich in der Gewaltprävention und der Gesundheitsförderung.

Mitglied kann werden, wer mit den Zielen der Vereinigung einverstanden ist und sich für deren Verwirklichung einsetzt.

Mit der MANU Labor Männlichkeit entsteht im Mai 2018 ein erstes Gefäss, um sich mit anderen Fachmännern zu geschlechtsbezogener Arbeit mit Jungen auszutauschen, Prozesse anzustossen und weiterzuentwickeln.

MANU ist die Weiterbildung für Fachmänner, die beim Aufbau von gelingenden Beziehungen zu Jungs gestärkt werden wollen. Im Zentrum steht das Entwickeln von eigenen Projekten und die Vernetzung. MANU geht von den persönlichen Ressourcen der teilnehmenden Männern aus und soll im 2019 stattfinden.

 
 

MANU

MANU will Fachmänner…

  • zu einer ganzheitlichen und gendersensiblen Arbeit mit Jungs inspirieren und ermutigen. Mit Methoden aus Design Thinking werden konkrete Projekte und Ansätze entworfen und in die Berufspraxis eingebracht.
  • vernetzen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen als persönliche Ressourcen einbringen. Die eigene Professionalität wird so weiterentwickelt.
  • für die eigene Geschlechtsidentität sensibilisieren.
  • im Sinne einer Auszeit Erlebnisse, Mannzeit und Spiritualität ermöglichen. Zum Programm gehören auch Aktivitäten mit Bewegung.

Zielgruppen

MANU ist die Weiterbildung für Fachmänner aus folgenden Arbeitsbereichen:

  • Offene Kinder- und Jugendarbeit
  • Schulsozialarbeit
  • Lehrpersonen
  • Sozialpädagogik
  • Jugendseelsorge
  • Heilpädagogik
  • Arbeitsagogik
  • Religionspädagogik
  • Katechese

und aus folgenden Themenfeldern:

  • Gewaltprävention, Gewaltberatung
  • Gesundheitsförderung
  • Gendersensible Pädagogik
  • Migration, Integration
  • Berufliche Integration
  • Gleichstellung

Team

Samuel Gilgen
Sozialpädagoge FH
Selbstbehauptungs- und Kampfesspiele Trainer
Fachstellenleiter Dachverband Kinder- und Jugendförderung Graubünden

samuel@labormaennlichkeit.ch

Michael Felder
Dipl. Arbeitsagoge
Kampfesspiele Anleiter
Jugendarbeiter Verein Jugendarbeit Fällanden
michi@labormaennlichkeit.ch

Marco Baumgartner
Primarlehrer
Theologe & Ethiker, MTh
Selbstbehauptungs- und Kampfesspiele Trainer
Jugendseelsorger Pfarrei Buochs NW
marco@labormaennlichkeit.ch

Fabian Büechi
Soziokultureller Animator FH
Leiter Fachstelle Soziokultur Stadt Zug
fabian@labormaennlichkeit.ch